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title: "Legal Update Dashboard: BMG &amp; ABDA zu Cannabis"
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                "text": "Cannabis ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Du benötigst daher immer ein ärztliches Rezept. Wähle einen Online-Rezeptanbieter aus, dessen Angebot zu dir passt – entweder mit Online-Fragebogen oder mit persönlicher Sprechstunde."
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                "text": "Du benötigst ein Cannabis-Rezept. Dieses wird entweder direkt vom Rezeptanbieter an die Apotheke weitergeleitet, oder du lädst es selbst bei einer Online-Apotheke hoch."
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2.  Legal Updates

Regulatorisches Monitoring

# Legal Update Dashboard

Beschlüsse, Verordnungen und Stellungnahmen des **Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)** und der **ABDA** rund um medizinisches Cannabis – kuratiert, kompakt zusammengefasst und mit Verweis auf die jeweilige Originalquelle.

Resolutionen

15

BMG

4

ABDA

4

BfArM

2

## Quellen im Monitoring

-   BMG
    
    Bundesministerium für Gesundheit – federführend für Arzneimittel- und Cannabisrecht.
    
-   ABDA
    
    Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – Standesvertretung der Apotheken.
    
-   BfArM
    
    Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte – nachgeordnete Behörde des BMG.
    
-   Bundestag
    
    Deutscher Bundestag – Gesetzgebung im parlamentarischen Verfahren.
    

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Alle Quellen15 BMG4 ABDA4 BfArM2 Bundestag5 

## Aktuelle Beschlüsse

1.  ABDA 
    
    Apothekenrecht
    
    Entwurf 4\. Februar 2026
    
    ### Schwindende Chancen für das Cannabis-Versandverbot
    
    Pharmazeutische Zeitung / Fachpresse
    
    Nach der Anhörung im Bundestag mehren sich die Signale, dass das im MedCanG-Änderungsgesetz vorgesehene Versandverbot für Cannabisblüten politisch nicht mehrheitsfähig bleibt. Grüne und FDP-nahe Verbände kritisieren europarechtliche Risiken und Versorgungslücken.
    
    Praktische Auswirkung
    
    Für Patient:innen und Versandapotheken deutet sich an, dass das Versandverbot im parlamentarischen Verfahren abgeschwächt oder gestrichen werden könnte – die persönliche Arzt-Patient-Kontaktpflicht bleibt jedoch politisch weitgehend gesetzt.
    
    Az./Ref.: PZ-Analyse v. 04.02.2026 [Zur Originalquelle](https://www.pharmazeutische-zeitung.de/knackpunkt-cannabis-versandverbot-162488/)
    
    #MedCanG #Versandverbot #Monitoring #Ausschuss 
    
2.  Bundestag 
    
    Gesetz
    
    Konsultation 14\. Januar 2026
    
    ### Öffentliche Anhörung: Experten fordern Nachbesserungen am MedCanG-Änderungsgesetz
    
    Deutscher Bundestag – Gesundheitsausschuss
    
    Der Gesundheitsausschuss hat in einer öffentlichen Anhörung Sachverständige zum Regierungsentwurf (BT-Drs. 21/3061) und zu einem AfD-Antrag angehört. Fachverbände befürworten die Reformrichtung grundsätzlich, sehen aber erheblichen Nachbesserungsbedarf – insbesondere bei Übergangsregelungen, Definition des „persönlichen Kontakts“ und Versorgungssicherheit.
    
    Praktische Auswirkung
    
    Der Gesetzentwurf wird voraussichtlich in wichtigen Punkten (Video-/Videosprechstunden, Ausnahmen für Bestandspatient:innen, Übergangsfristen) noch geändert. Anbieter sollten Roadmaps für Praxisketten oder Kooperationsmodelle vorbereiten.
    
    Az./Ref.: hib 32/2026, Anhörung v. 14.01.2026 [Zur Originalquelle](https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw03-pa-gesundheit-1135486)
    
    #MedCanG #Anhörung #Ausschuss #Nachbesserung 
    
3.  Bundestag 
    
    Gesetz
    
    Entwurf 3\. Dezember 2025
    
    ### Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes
    
    Deutscher Bundestag / Bundesregierung
    
    Die Bundesregierung bringt den Gesetzentwurf zur MedCanG-Änderung in den Bundestag ein (BT-Drs. 21/3061). Kern: Verschreibung von Cannabisblüten nur noch nach persönlichem Arzt-Patienten-Kontakt sowie Versandverbot für Cannabisblüten. Laut BMG befindet sich das Verfahren seit 18.12.2025 in laufender parlamentarischer Beratung.
    
    Praktische Auswirkung
    
    Reine Fernbehandlung per Online-Fragebogen entfällt für Erstverordnungen; Apotheken dürfen Cannabisblüten nicht mehr per Versand abgeben – Express- und Botendienst nur regional und mit persönlicher Übergabe.
    
    Az./Ref.: BT-Drs. 21/3061 (03.12.2025), BMG-Verfahrensstand 18.12.2025 [Zur Originalquelle](https://dserver.bundestag.de/btd/21/030/2103061.pdf)
    
    #MedCanG #Telemedizin #Versandverbot #Entwurf 
    
4.  Bundestag 
    
    Stellungnahme
    
    Konsultation 21\. November 2025
    
    ### Bundesrat: Zustimmung zum Versandverbot – zusätzlich Preisbindung und Werbeverbot gefordert
    
    Bundesrat
    
    Der Bundesrat unterstützt in seiner Stellungnahme das geplante Versandverbot für Cannabisblüten und die Pflicht zum persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt. Er fordert darüber hinaus eine Anwendung der Arzneimittelpreisverordnung auf Medizinalcannabis sowie ein umfassendes Werbeverbot.
    
    Praktische Auswirkung
    
    Wird die AMPreisV auf Medizinalcannabis erstreckt, entfallen Rabatte und Bonusmodelle der (EU-)Versandapotheken. Ein Werbeverbot würde das Marketing telemedizinischer Cannabis-Plattformen massiv einschränken.
    
    Az./Ref.: BR-Sitzung v. 21.11.2025 [Zur Originalquelle](https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/autoren/news/artikel/2025/11/24/medizinalcannabis-bundesrat-schlaegt-weitere-aenderungen-vor)
    
    #Bundesrat #MedCanG #Preisbindung #Werbeverbot 
    
5.  Bundestag 
    
    Rechtsprechung
    
    In Kraft 17\. Juli 2025
    
    ### BGH I ZR 74/24: Deutsche Arzneimittelpreisbindung gilt nicht für EU-Versandapotheken
    
    Bundesgerichtshof
    
    Der BGH bestätigt im Anschluss an EuGH C-148/15 (Deutsche Parkinson Vereinigung), dass § 78 Abs. 1 S. 4 AMG a. F. gegenüber in einem anderen EU-Mitgliedstaat ansässigen Versandapotheken als Maßnahme gleicher Wirkung nach Art. 34 AEUV unanwendbar ist.
    
    Praktische Auswirkung
    
    Stärkt EU-Versandapotheken (z. B. niederländische Anbieter) bei Rabatten/Boni auf verschreibungspflichtige Arzneimittel – mittelbar relevant für den Markt rund um Cannabis-Privatrezepte, solange das geplante Versandverbot nicht in Kraft ist.
    
    Az./Ref.: BGH, Urteil v. 17.07.2025 – I ZR 74/24 [Zur Originalquelle](https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/2025134.html)
    
    #Rechtsprechung #Versandapotheke #EU #Preisbindung 
    
6.  BMG 
    
    Verordnung
    
    Entwurf 15\. Juli 2025
    
    ### Referentenentwurf zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes (RefE)
    
    Bundesministerium für Gesundheit
    
    Das BMG veröffentlicht den Referentenentwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des MedCanG. Begründet wird die Reform u. a. mit dem Anstieg der Cannabisblüten-Importe um über 400 % im ersten Halbjahr 2025.
    
    Praktische Auswirkung
    
    Markiert den Wendepunkt: Telemedizinische Cannabis-Plattformen und Versandapotheken müssen sich auf persönliche Arztkontakte und ein Versandverbot für Blüten einstellen.
    
    Az./Ref.: BMG-RefE ÄndG MedCanG (15.07.2025) [Zur Originalquelle](https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/C/RefE_AEndG_MedCanG.pdf)
    
    #MedCanG #RefE #Telemedizin #Versand 
    
7.  BMG 
    
    Gesetz
    
    In Kraft 1\. April 2025
    
    ### Evaluationsbericht zum Cannabisgesetz (CanG / KCanG)
    
    Bundesministerium für Gesundheit
    
    Das BMG hat den ersten Evaluationsbericht zum Konsumcannabisgesetz vorgelegt und prüft Auswirkungen auf Jugendschutz, Schwarzmarkt und medizinische Versorgung.
    
    Praktische Auswirkung
    
    Medizinisches Cannabis bleibt vom KCanG unberührt – Verordnung über das Medizinal-Cannabisgesetz (MedCanG) als BtM-freies, verschreibungspflichtiges Arzneimittel.
    
    Az./Ref.: MedCanG / KCanG [Zur Originalquelle](https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/cannabis.html)
    
    #MedCanG #KCanG #Evaluation 
    
8.  ABDA 
    
    Apothekenrecht
    
    In Kraft 12\. März 2025
    
    ### Hinweise zur Belieferung telemedizinisch ausgestellter Cannabis-Rezepte
    
    Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände
    
    Die ABDA konkretisiert die Sorgfaltspflichten der Apotheken bei der Annahme telemedizinisch ausgestellter Privatrezepte für Cannabisblüten und -extrakte.
    
    Praktische Auswirkung
    
    Apotheken müssen Plausibilität, Identität und Vollständigkeit prüfen; bei begründeten Zweifeln ist Rücksprache mit dem ausstellenden Arzt erforderlich.
    
    Az./Ref.: ABDA-Hinweis [Zur Originalquelle](https://www.abda.de/themen/arzneimittel/cannabis/)
    
    #Apotheke #Telemedizin #Plausibilität 
    
9.  BfArM 
    
    Stellungnahme
    
    In Kraft 5\. Juli 2024
    
    ### Abschlussbericht der Begleiterhebung zu Cannabisarzneimitteln
    
    Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
    
    Das BfArM veröffentlichte den finalen Bericht zur fünfjährigen Begleiterhebung mit über 21.000 dokumentierten Behandlungsverläufen.
    
    Praktische Auswirkung
    
    Belegt Wirksamkeit insbesondere bei chronischen Schmerzen, Spastik und Anorexie – Grundlage für ärztliche Verordnungsentscheidungen und GKV-Kostenanträge.
    
    Az./Ref.: BfArM-Begleiterhebung [Zur Originalquelle](https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis-als-Medizin/Begleiterhebung/_node.html)
    
    #Begleiterhebung #Evidenz #GKV 
    
10.  ABDA 
     
     Apothekenrecht
     
     In Kraft 15\. April 2024
     
     ### Umstellung der Rezeptformulare für medizinisches Cannabis
     
     Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände
     
     ABDA-Information zur Umstellung von BtM-Rezept (gelb) auf reguläres Kassen- bzw. Privatrezept nach Inkrafttreten des MedCanG.
     
     Praktische Auswirkung
     
     Privatrezepte sind nach §47 AMG bis zu 3 Monate gültig; E-Rezept-Token können telemedizinisch ausgestellt und an Apotheken übermittelt werden.
     
     Az./Ref.: ABDA-Mitteilung 2024-04 [Zur Originalquelle](https://www.abda.de/themen/arzneimittel/cannabis/)
     
     #Rezept #E-Rezept #Formular 
     
11.  BMG 
     
     Gesetz
     
     In Kraft 1\. April 2024
     
     ### Medizinal-Cannabisgesetz (MedCanG) tritt in Kraft
     
     Bundesministerium für Gesundheit
     
     Medizinisches Cannabis wird aus dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) herausgelöst und in ein eigenes Medizinal-Cannabisgesetz überführt.
     
     Praktische Auswirkung
     
     Kein BtM-Rezept mehr nötig: Verordnung erfolgt auf normalem Kassen- oder Privatrezept, Apothekenabgabe wird vereinfacht, Telemedizin-Verordnung bleibt zulässig.
     
     Az./Ref.: MedCanG [Zur Originalquelle](https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/gesetze-und-verordnungen/guv-20-lp/medcang.html)
     
     #MedCanG #BtM #Rezept 
     
12.  BMG 
     
     Telemedizin
     
     In Kraft 20\. November 2023
     
     ### Klarstellung zur telemedizinischen Verordnung verschreibungspflichtiger Arzneimittel
     
     Bundesministerium für Gesundheit
     
     Das BMG bestätigt, dass die ausschließliche Fernbehandlung nach §7 Abs. 4 MBO-Ä auch für die Verordnung von Cannabisarzneimitteln zulässig ist, sofern ärztliche Sorgfaltspflicht gewahrt bleibt.
     
     Praktische Auswirkung
     
     Rechtssichere Grundlage für telemedizinische Cannabis-Plattformen und Privatrezepte ohne vorherigen Präsenztermin.
     
     Az./Ref.: BMG-Klarstellung [Zur Originalquelle](https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/krankenversicherung/telemedizin.html)
     
     #Telemedizin #Fernbehandlung #MBO-Ä 
     
13.  ABDA 
     
     Apothekenrecht
     
     In Kraft 8\. September 2023
     
     ### Stellungnahme zum Versandhandel mit Cannabisblüten
     
     Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände
     
     Die ABDA bekräftigt die Zulässigkeit des Versandhandels durch in Deutschland zugelassene Versandapotheken bei Einhaltung der Sicherheits- und Dokumentationspflichten.
     
     Praktische Auswirkung
     
     Versandapotheken dürfen Cannabisblüten bundesweit ausliefern; Express-Lieferung in Großstädten setzt eine ortsansässige Präsenzapotheke voraus.
     
     Az./Ref.: ABDA-Stellungnahme [Zur Originalquelle](https://www.abda.de/themen/arzneimittel/cannabis/)
     
     #Versandapotheke #Logistik 
     
14.  BfArM 
     
     Leitlinie
     
     In Kraft 16\. März 2023
     
     ### Arzneimittel-Richtlinie § 4a und Abschnitt N (Cannabisarzneimittel)
     
     Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)
     
     Der G-BA hat die Arzneimittel-Richtlinie zu Cannabisarzneimitteln nach § 31 Abs. 6 SGB V konkretisiert. Die zugehörige FAQ erläutert Voraussetzungen, Genehmigungspflicht durch die Krankenkasse und Ausnahmen (SAPV).
     
     Praktische Auswirkung
     
     Maßgebliche Grundlage für GKV-Anträge auf Kostenübernahme: Therapieoptionen abwägen, ärztliche Einschätzung zur spürbar positiven Einwirkung dokumentieren, Genehmigung vor Therapiebeginn einholen.
     
     Az./Ref.: G-BA AM-RL, Beschluss v. 16.03.2023 (FAQ aktuell gepflegt) [Zur Originalquelle](https://www.g-ba.de/themen/arzneimittel/arzneimittel-richtlinie-anlagen/faq-medizinisches-cannabis/)
     
     #G-BA #GKV #SGB V #Kostenübernahme 
     
15.  Bundestag 
     
     Gesetz
     
     In Kraft 10\. März 2017
     
     ### „Cannabis als Medizin"-Gesetz tritt in Kraft
     
     Deutscher Bundestag
     
     Mit der Änderung des BtMG und SGB V wird Cannabis als verschreibungsfähiges Arzneimittel zugelassen; gesetzliche Krankenkassen müssen Kosten in begründeten Einzelfällen übernehmen.
     
     Praktische Auswirkung
     
     Rechtliche Grundlage aller heutigen Cannabis-Verordnungen – Voraussetzung für die spätere Telemedizin- und MedCanG-Reform.
     
     Az./Ref.: BGBl. I 2017 S. 403 [Zur Originalquelle](https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/cannabis/cannabis-als-medizin.html)
     
     #Historie #BtMG #SGB V 
     

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